Published On: 1. September 2026

Raus aus dem Sitzen, rein in die Bewegung

Meetings finden häufig am Schreibtisch, im Besprechungsraum oder vor dem Bildschirm statt. Doch nicht jedes Gespräch benötigt einen festen Sitzplatz. Warum also nicht einmal nebeneinander gehen, statt sich gegenüberzusitzen? Genau diesem Prinzip folgt das sogenannte Walk-&-Talk-Meeting.

Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren

In unserem Berufsalltag verbringen wir einen großen Teil des Tages im Sitzen. Dabei kommt die Bewegung zwischen den einzelnen Terminen schnell zu kurz. Mit Walk-&-Talk-Meetings lässt sich auf einfache Weise mehr Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren.

So kann beispielsweise der wöchentliche Jour fixe nach draußen verlegt und mit einem gemeinsamen Spaziergang verbunden werden. Auch der Weg zum Kaffeeholen kann genutzt werden, um ein Gespräch bewusst außerhalb des Büros fortzuführen.

Von einem solchen Ortswechsel profitieren dabei nicht nur Körper und Kreislauf. Bewegung und ein Tapetenwechsel können auch dabei helfen, gedanklich Abstand zu gewinnen und Gespräche aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Gerade bei kreativen Fragestellungen oder festgefahrenen Themen kann ein Spaziergang neue Impulse geben und Denkblockaden lösen.

Die richtige Umgebung und Gruppengröße

Damit ein Walk-&-Talk-Meeting tatsächlich zu einem produktiven Austausch beiträgt, sollten einige Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Besonders geeignet sind kleine Gesprächsrunden mit zwei bis drei Personen. Bei größeren Gruppen wird der Austausch schnell unübersichtlich und ein konzentriertes Gespräch schwieriger.

Auch die Wahl der Umgebung spielt eine wichtige Rolle. Idealerweise findet der Spaziergang in einer ruhigen und möglichst grünen Umgebung statt, beispielsweise in einem Park oder auf einer größeren Grünfläche. Abseits von Straßenlärm und Verkehr fällt es leichter, sich auf das Gespräch zu konzentrieren. Gleichzeitig bietet die Natur einen angenehmen Kontrast zum Büroalltag und kann dazu beitragen, Stress zu reduzieren.

Natürlich lässt sich ein weitläufiger Park nicht immer problemlos in den Arbeitsalltag integrieren. In der unmittelbaren Umgebung vieler Büros stehen keine großen Grünflächen zur Verfügung. Deshalb gilt es, praktikable Alternativen zu finden: Ein ruhiger Innenhof, der kleine Park nebenan oder ein Spaziergang durch weniger befahrene Seitengassen können bereits für einen bewussten Ortswechsel sorgen. Auch der Weg zum Kaffeeholen lässt sich dafür gezielt nutzen.

Gute Vorbereitung und Dokumentation nicht vergessen

Bei aller Freude an der Bewegung sollte auch die Dokumentation des Meetings nicht zu kurz kommen. Eine kurze Vorbereitung vor dem Spaziergang und die anschließende Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse reichen in vielen Fällen bereits aus.

Für einzelne Notizen unterwegs können ein Smartphone oder ein kleiner Notizblock hilfreich sein. Muss während des Meetings hingegen dauerhaft mit einem Laptop gearbeitet oder auf umfangreiche Unterlagen zugegriffen werden, ist das klassische Meetingformat vermutlich die bessere Wahl. Nicht jedes Thema eignet sich für einen Walk & Talk – entscheidend ist, das Format passend zum jeweiligen Anlass auszuwählen.

Der erste Schritt ist dabei schnell gemacht: Warum nicht bereits das nächste geeignete Meeting in Outlook mit einem kleinen Ortswechsel versehen? Somit ist der erste Schritt getan und die weiteren folgen dann im Meeting.

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