Nützliche Tipps für die Home-Office Einrichtung
In modernen Zeiten der Digitalisierung ist Home-Office vor allem in der IT-Branche kaum mehr wegzudenken. Es ist praktisch in den eigenen vier Wänden arbeiten zu können. Da lässt sich Freizeit und Arbeit noch besser miteinander vereinbaren, da Wegzeiten zum Büro wegfallen.
Doch was ist, wenn die eigenen vier Wände mehr Stress verursachen als die Arbeit selbst? Da helfen nur die richtigen „Einstellungen“ beim Home-Office.
Hier sind fünf Tipps, wie Du produktiv und effektiv im Home-Office Deine Arbeit verrichten kannst, ohne dass Dich externe Einflüsse zu sehr belasten:
Tipp 1: Raum schaffen
Wir sind Gewohnheitstiere. Das Schlafzimmer signalisiert uns ganz klar: Komm zur Ruhe und schlaf dich aus. Genau diesen Effekt möchten wir aber im Home-Office vermeiden. Deswegen sollte nach Möglichkeit der Arbeitsplatz in einen anderen Raum, am besten in ein eigenes Büro, verlegt werden. Dieser Raum signalisiert uns dann, dass wir hier unsere Arbeit verrichten und das Freizeitvergnügen woanders passiert. Sollte es nicht möglich sein, ein eigenes Büro zu haben, kann eine eigene Nische in der Küche, im Wohnzimmer und notfalls auch im Schlafzimmer arrangiert werden. Hier ist es wichtig, dass der Blick beim Arbeiten nicht in den Raum gerichtet wird, da uns sonst Bett, Fernseher und dreckige Teller nur ablenken. Am besten ist ein Blick aus dem Fenster oder an die Wand gerichtet. Gerne können hier dann Pinnboards mit To-Do’s für die Arbeit angebracht werden, um den Fokus und den Kopf bei der Sache zu behalten.
Tipp 2: Digitale Ablenkung reduzieren
Die Pop-Up Benachrichtigungen am privaten Handy sollten unbedingt ausgeschalten werden. Nichts stört mehr als eine ständig aufflackernde Nachricht von diversen sozialen Medien. Am besten wäre es sogar das private Handy gleich komplett außer Sichtweite zu platzieren, um auch der Versuchung zu widerstehen.
Tipp 3: Klare Zeichen setzen
Auch wenn es nur gut gemeint ist, aber ständige Unterbrechungen unserer Liebsten zu banalen Dingen stören uns immens in unserer Konzentration. Am besten man kann sich in einen Raum zurückziehen und ein „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür anbringen. Ist dies nicht möglich, kann auch ganz einfach kommuniziert werden, dass man in den nächsten vier Stunden nicht ansprechbar ist und erst danach den Kopf wieder frei für alltägliche Dinge hat. Auch kann schon das Sitzen am Schreibtisch ein Zeichen für Familie und Co. sein, dass jetzt nur arbeitsrelevante Dinge zählen.
Tipp 4: Setze dir eine Routine
Eine Routine zu setzen, kann uns immens dabei helfen, in unsere Tätigkeiten hineinzufinden. Der morgendliche Kaffee am Balkon, eine Atemübung oder der kleine Spaziergang im eigenen Grätzl können uns darauf vorbereiten, dass gleich wieder die Arbeit ansteht. Man kann sich dies wie bei einem Hund vorstellen, der mit Leckerlis trainiert wird. Wenn die Routine einmal sitzt, braucht es kaum mehr Überwindungskraft mit der Arbeit zu beginnen: Wir machen dann einfach.
Tipp 5: Komfort garantieren
So weit wie möglich, sollte der Arbeitsplatz ergonomisch eingestellt sein. Eine richtige Sitzposition und die richtige Höhe bei Stuhl und Tisch sowie eine ergonomische Maus können Wunder bewirken. Das unterstützt nicht nur die Gesundheit, sondern hilft auch bei der Konzentration, denn komfortabel kann man länger fokussiert arbeiten.
Mit diesen fünf Tipps kann man die Vorteile von einem Heimbüro mit einer hohen Arbeitsproduktivität optimal vereinen. So steht einem erfolgreichen Home-Office-Erlebnis nichts mehr im Wege!